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Zehn-Tore-Match in Kelz

erstellt von Daniel Kuss | | 2. Mannschaft

Kreisliga ist, wenn der Schiri seine Pfeife nicht dabei hat… Bereits ab diesem Zeitpunkt hätte man wissen müssen, dass der Unparteiische nicht ganz auf der Höhe ist. Das Freitagabendspiel zwischen den Zweitvertretungen aus Kelz und Kreuzau entwickelte sich zu einem kuriosen Match, dem der Referee noch die Kirsche on top setzte.

Bereits nach drei gespielten Minuten zirkelte Schock einen Freistoß aus rund 20 Metern zur Führung für die Heimelf in den Winkel. Nur wenige Minuten später erhöhte Niemeier bereits auf 2:0. Im Strafraum wurde er von Schock angespielt und netzte aus der Drehung in Torjägermanier durch die Beine des Gästetorhüters ein.

Mitte der ersten Hälfte bekam der SVK einen berechtigten Strafstoß zugesprochen. Diesen konnte der gefoulte Baranek aber nicht verwerten. Er setzte die Kugel zielsicher in die Kronjuwelen des SCK Torhüters. Wenige Minuten später machte Baranek seinen Fehler aber wieder wett und schloss einen über Niemeier und Schock schön vorgetragenen Konter zur 3:0 Pausenführung ab.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Baranek, der das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe schraubte. Wenig später bekam Kreuzau einen Strafstoß zugesprochen, den allerdings niemand verstehen konnte. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld hatte es wohl einen Kontakt im Strafraum gegeben... SCK Spieler Runge bedankte sich und verwandelte sicher. Aber auch die Heimelf kam zu einem weiteren Strafstoß. Auch diese Entscheidung ein Witz. Niemeier verwandelte sicher und stellte den mit dem 5:1 den alten Abstand wieder her.

Mitte der zweiten Hälfte fiel dann ein verunglückter Befreiungsschlag der Heimelf dem Gästespieler Schreider direkt vor die Füße. Dieser ließ sich nicht lange bitten und verkürzte auf 5:2. Danach folgte die nächste Kuriosität des Unparteiischen. Innerhalb von 10 Minuten zeigte er einem Gästespieler zweimal die gelbe Karte, konnte sich aber nicht mehr daran erinnern und ließ den Spieler auf dem Feld.

In der 75. Spielminute kam Kreuzau dann auf 5:3 heran. Bis hierhin hatte der SV Kelz das Spiel im Griff und zeigte eine gute Leistung. Dann wurde die Heimelf aber immer nervöser und Kreuzau erhöhte den Druck und kam bis zum Schlusspfiff noch zum 5:5 Ausgleich. Ein bitteres Ende einer denkwürdigen Partie, die sich nicht nur anfühlt wie eine Niederlage, sondern vom Unparteiischen auch so bewertet wurde. Denn nach Verlassen der Sportanlage musste man feststellen, dass der Herr Schiedsrichter die Ereignisse des Spiels nicht rekonstruieren konnte und im Spielbericht 5:6 eingetragen hatte. Herzlich willkommen in der Kreisliga!

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